Talentschuppen 2012

Talentschuppen an der Winterhauch-Schule

“Also lautet der Beschluss, dass der Mensch was Lernen muss, nicht allein das Abc bringt den Menschen in die Höh; nicht allein in Schreiben, Lesen übt sich ein vernünftig Wesen; nicht allein in Rechnungssachen soll der Mensch sich Mühe machen”.

Treffender hätte es Wilhelm Busch nicht formulieren können. Am letzten Donnerstag zeigten die Schülerinnen und Schüler der  Winterhauch - Grundschule, dass sie nicht nur im ABC oder in Rechnungssachen gebildet und talentiert sind, sondern auch auf anderen  Gebieten echt was drauf haben.

Im Talentschuppen zeigten über 50 Schülerinnen und Schüler aus allen  Klassen ihre Fähigkeiten. Dabei standen solche Talente im Vordergrund, die nicht im Unterricht gelehrt werden. Es gab Pyramiden aus bis zu sechs Schülerinnen und Schüler, Einrad- und Waveboardshows,  Kampfsportvorführungen, musikalische Beiträge auf dem Klavier und auf dem Akkordeon, Gesangseinlagen, Tanzvorführungen, Witze und einen Auftritt einer menschlichen Bauchrednerpuppe.

Volker Kölsch moderierte den Abend, sodass ein rundes, buntes Programm entstand, in dem kein Platz für Langeweile war.

In einer belebten Ansprache stellte Rainer Ihrig einige wichtige Begriffe der pädagogischen Arbeit aller Lehrerinnen und Lehrer der  Winterhauchschule dar. Diese waren Teamgeist, Lebensraum Waldbrunn und  Bewegungsraum Schule. Er zeigte, dass die Schule keine Institution ist,  die man “nur” besucht, sondern, dass gute Schule nur dann funktioniert, wenn Schüler, Lehrer und Eltern zusammenarbeiten. Dies wurde von seinen  Schülerinnen und Schülern auf der Bühne mit dem Satz: ”Wir sind Schule” darstellend auf den Punkt gebracht.

Zum guten Schluss sei allen Schülerinnen und Schülern gedankt, die  sich aktiv am Talentschuppen beteiligt haben. Auch den Eltern gebührt  Dank für die Unterstützung durch die Bewirtung und nicht zuletzt auch den Lehrern und ganz besonders Frau Denz und Herrn Kölsch für die Organisation des gelungenen Abends.

Zum Abschluss frei nach Willhelm Busch: “Dieses war der erste Streich und der nächste folgt sogleich.”